Montag, 8. Juni 2026, 20.00 Uhr Konzert im Falstaff Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Mit SALESVUO SYNCOPATION! präsentiert der finnische Spitzen-Drummer Tomi Salesvuo ein brandneues Trio. Seine Kompagnons Petri Puolitaival am Tenorsaxophon und Mikko Helevä an der Hammond-Orgel sind herausragende Musiker der nordeuropäischen Jauu-Szene. SYNCOPATION! gibt schon im Namen die Richtung vor: Hier wird heftig geswingt! Dieses Trio steht einerseits in der Tradition der großen Soul Jazz- und Hard Bop-Orgeltrios, andererseits schnappen sich die drei auch öfters Songs aus dem „Great Finnish Songbook“ – Also Hits aus Unterhaltungsmusik, Pop und Tango – und machen daraus Jazz.
Arttu Tuominens Romane sind weit mehr als packende Krimierzählungen. In dieser „außergewöhnlichen Krimireihe“ (www.krimi-couch.de) stehen weniger die Verbrechen, sondern vielmehr die Entwicklung und die Psychologie der Figuren im Vordergrund. Geschickt in die Story verwobene Rückblenden, eine sensible Zeichnung der komplexen Charaktere und Fragestellungen um Recht, Gnade und Moral vor dem Hintergrund aktueller sozialer Auseinandersetzungen machen seine Bücher zu einer Lektüre, „die man nach dem Lesen nicht aus der Hand legen möchte“ (n-tv). Der Autor Arttu Tuominen (Jg. 1981) ist im Hauptberuf Umweltingenieur und wurde für seine Kriminalromane vielfach ausgezeichnet. Schauplatz der Bücher ist seine Heimatstadt Pori an der finnischen Westküste. Seine Übersetzerin Anke Michler-Janhunen lebt in Turku. Sie moderiert die Lesungen, interviewt Tuominen, dolmetscht und liest aus den deutschen Texten.
Ticketpreis 8 Euro, DFG-Mitglieder 5 Euro Tickets gibt es beim www.bremer-kriminal-theater.de mail@b-k-t.eu oder telefonisch unter der 0421 – 1669 1758
Montag, 29.4.2024, 20 Uhr, Eintritt frei HENRY´S BAR im Metropol Theater
(c) Tarmo Anttila
Antti Leinonen: Akkordeon, Tero
Hyväluoma: Violine
Olli Rantala: Kontrabass, Juha Savela: Gitarre
“Der Bandname hält, was er verspricht. Die finnische
Jazz-World-Gruppe spielt eine perfekte Melange aus finnischem Tango und Django
Reinhardts Gypsy Jazz. Auch Ausflüge ins Countrylager meistern die Finnen
souverän. Das zweite Album von Tjango! sorgt für Fröhlichkeit und gut gefüllte
Tanzsäle.” (Christian Elstrodt, Folker)
Die Gruppe Tjango! wurde 2010 gegründet und veröffentlichte in der Besetzung
Antti Leinonen, Akkordeon, Pasi Eerikäinen, Violine, Otto Tolonen, Gitarre, und
Eero Ignatius, Kontrabass, Anfang 2014, also vor zehn Jahren, die
erste, nach dem Bandnamen benannte CD. Lateinamerikanische Musik, Gypsy
Jazz, Bluegrass, finnischer Humppa oder irische Folkmusik mischten sich
schon damals in den Kompositionen der Bandmitglieder, die in wechselnder
Besetzung die Titel auch selbst arragieren. Tjango! verstehen sich als
Statement: Niemand Geringer als der Jazzgitarrist Django Reinhardt und der
(finnische) Tango stehen zumindest namentlich Pate für das Quartett. Dem
gehören neben Leinonen nun Juha Savela, Gitarre, Tero Hyväluoma, Violine, und Tarmo Anttila, Kontrabass, an. Alle bringen aus
verschiedenen Formationen, Orchestern und Konzertreisen auf der ganzen Welt
Erfahrungen – und Ideen – mit. 2016 waren Tjango! in der Besetzung Leinonen,
Tolonen, Tarmo Anttila (Kontrabass) und Hyväluoma zum ersten Mal auf Einladung
der Deutsch-Finnischen Gesellschaft zu Gast in Deutschland. Als Bassist ist für
Tarmo Anttila auf der DFG-Tournee 2024 Olli Rantala dabei.
Das Duo der Brüder Niko und Mika Saatsi bringt karelische Texte zu einer
spannenden Mischung aus Folk und modernen Klängen. Die Kompositionen beziehen
ihre Impulse aus der Folktradition dies- und jenseits der finnisch-russischen
Grenze. Die Instrumentierung ist einerseits akustisch-sparsam, wird aber
andererseits auch immer wieder von Synthesizern und einer Loopstation ergänzt,
so dass sich ein ganz eigener Sound ergibt.
Die familiären Wurzeln von Mika und Niko Saatsi liegen im ostkarelischen
Suistamo, das nach dem Krieg von der Sowjetunion annektiert wurde. Die Beiden
wurden in Lieksa im finnischen Nordkarelien geboren und sind auch dort
aufgewachsen. Die „Energie von Loimola“, so die deutsche Übersetzung von
Loimolan Voima, bezeichnet einerseits einen Ort in der karelischen Region,
andererseits spielt der Name auch auf die Energie an, die die Beiden aus der
Karelischen Sprache für sich und ihre Zuhörer ziehen. 10 000 Menschen sprechen
in Finnland Karelisch derzeit noch als erste Sprache.
Sie wollen zeigen, dass das Karelisch lebt und selbstbewusst gesprochen werden
kann. Niko Saatsi erklärt: Karelisch kannst du als Sprache für rhythmischen
Gesang viel einfacher verwenden als Finnisch.